DIE HIMMELFAHRT

DES JESAJA

 

(Ascensio Jesaiae)

 


Kritische Ausgabe: R. H. Charles: The ascension of Jesaja, London 1900. Deutsche Übersetzung: Detlef G. Müller. In: Wilhelm Schneemelcher: Neutestamentliche Apokryphen II. Tübingen: Mohr/Siebeck 1997 (6. Auflage), 547–562.

Himmelfahrt des Jesaja
Erste Seite der vollständigen kritischen Ausgabe von R. H. Charles (1900)

 

 

Die Ascensio Jesaiae ist vollstndig nur auf äthiopisch überliefert. Einzelne Bruchstücke oder Teile daraus sind in alten koptischen Versionen, auf Griechisch oder Altslavisch erhalten. Alexandrien mit seinen guten Beziehungen einerseits nach Süden, andererseits nach Konstantinopel könnte Entstehungsort sein. Es sind aber besondere, zunehmend als Häretiker verfolgte Gruppen, die vom 3. Jhd. an diese Schrift eifrig benutzten, sowie im Westen die Katharer. A. K. Helmbold plädiert mit allgemeinen Argumenten für "christich-gnostische" Kreise als Urheber des Werkes. [...] Es spricht vieles dafür, daß der erste Teil des Werkes, der das Martyrium des Jesaja berichtet, aus den Kreisen der Qumrangemeinschaft stammt. Manichäische Kreise kommen für die weitere Verbreitung in Frage [...].

 

I

 

 

 

1. Es geschah im 26. (Kopt.: 16) Jahre der Herrschaft Hiskias, des Königs von Juda, da berief er den Manasse seinen Sohn, denn er war der einzige, den er hatte. Und er berief ihn in Gegenwart des Propheten Jesaja, des Sohnes des Annoz und in Gegenwart Jasubs, des Sohnes des Jesaja, um ihm die Worte der Gerechtigkeit (Wahrheit?) zu überliefern, die er, der König, selbst gesehen hatte, 3. und die ewigen Gerichte und die Strafen der Höhe und des Fürsten dieser Welt und seiner Engel, Herrschaften und Mächte, 4. und die Worte des Glaubens an den Geliebten, den er selbst gesehen hatte im 15. Jahre seiner Herrschaft während seiner Krankheit. 5. Und er überlieferte ihm die aufgezeichneten Worte, die Sebna der Schreiber, geschrieben hatte, und auch das, was ihm samt den Propheten Jesaja, der Sohn des Amoz, übergeben hatte, daß die es aufschreibe und bei ihm niederlegen sollten, was er selbst im Hause des Königs über das Gericht der Engel und über die Vernichtung dieser Welt und über die Kleider der Gerechten und über den Ausgang, die Verwandlung, Verfolgung und Himmelfahrt des Geliebten gesehen hatte. 6. Und im 20. Jahre der Herrschaft Hiskias hatte Jesaja die Wort dieser Weissagung gesehen und sie seinem Sohne Jasub überliefert. Und während jener Befehl gab im Beisein Jasubs, des Sohnes Jesajas, 7. sagte Jesaja zum König Hiskia , aber nicht in Gegenwart Manasses allein sagte er zu ihm: So wahr der Herr lebt, dessen Name nicht in diese Welt gesandt worden ist, und so wahr der Geliebte meines Herrn lebt und so wahr der Geist lebt, der in mir redet: alle diese Befehle und diese Worte werden keine Geltung haben bei deinem Sohne Manasse, und durch die Freveltat seiner Hände werde ich unter Martern meines Leibes dahingehen. Und Sammael Malkira wird dem Manasse dienen und allen seinen Willen tun, und er wird mehr Belias als mein Nachfolger sein. 9. Und viele in Jerusalem und Juda wird er vom wahren Glauben abtrünnig machen und Beliar wird in Manasse wohnen und durch seine Hand werde ich zersägt werden. 10. Und als Hiskia dieses Wort hörte, weinte er sehr heftig, zerriß seine Kleider, warf Staub auf sein Haupt und fiel auf sein Angesicht. 11. Und Jesaja sprach zu ihm: Der Plan Sammaels gegen Manasse ist (schon) abgemacht, nichts wird dir helfen. 12. An jenem Tage erwog Hiskia bei sich, seinen Sohn Manasse zu töten. 13. Aber Jesaja sprach zu Hiskia: Der Geliebte wird deinen Plan vereiteln, und die Gedanken deines Herzens werden nicht geschehen, denn mit dieser Berufung bin ich berufen worden, und zum Erbe des Geliebten soll ich mein Erbteil haben.

 

 

 

II

 

 

1. Und nachdem Hiskia gestorben und Manasse König geworden war, gedachte er nicht mehr der Gebote seines Vaters Hiskia, sondern vergaß sie, und Sammael lies sich auf Manasse nieder und klammerte sich fest an ihn. 2. Und Manasse hörte auf, dem Gotte seines Vaters zu dienen, und diente dem Satan und seinen Engeln und Mächten. 3. Und er machte das Haus seines Vaters, nämlich die, welche unter den Augen Hiskias gewesen waren, abtrünnig (von) den Worten der Weisheit und dem Gottesdienst. 4. Auch änderte Manasse seinen Sinn, so daß er ein Diener Beliars wurde, denn der Fürst der Ungerechtigkeit, der diese Welt beherrscht, ist Beliar, dessen Name Matanbukus ist. Dieser hatte seine Freude in Jerusalem an Manasse und er bestärkte ihn in der Verführung zum Abfall und in der Ungerechtigkeit, die in Jerusulem verbreitet war. 5. Und es nahm zu die Zauberei, die Beschwörungskunst, das Wahrsagen aus dem Vogelflug, die Zeichendeutung, die Hurerei, [der Ehebruch] und die Verfolgung der Gerechten durch Manasse, [Belchira,] Tobia den Kanaaniter, Johannes von Anathot und (Zadok) den Oberaufseher der Arbeiter. 6. Der Rest der Erzählung ist in dem Buche der Könige von Juda und Israel aufgezeichnet. 7. Und als Jesaja, der Sohn des Amoz, das Unrecht sah, das in Jerusalem geschah, den Dienst des Satans und seine Possen, zog er sich aus Jerusalem zurück und lies sich in Bethlehem-Juda nieder. 8. Aber auch da war viel Ungerechtigkeit; und indem er auch aus Bethlehem sich zurückzog, lies er sich auf einem Berge in wüster Umgebung nieder. 9. Und der Prophet Micha und Anania, der Alte, und Joel, Habakuk und Jasub, sein Sohn, und vlele Gläubige, die an die Himmelfahrt glaubten, zogen sich zurück und liessen sich auf dem Berge nieder. 10. Alle legten einen Sack um und alle waren Propheten, die nichts bei sich hatten, sondern sie waren nackt und trauerten tief über den Abfall Israels. 11. Und sie hatten nichts zu essen: wilde Kräuter, die sie auf den Bergen sammelten und, nachdem sie sie gekocht hatten, mit dem Propheten Jesaja zusammen verspeisten. Und so brachten sie zwei Jahre Zeit auf den Bergen und Hügeln zu. 12. Und darnach, als sie sich in der Wüste befanden, trat ein Mann auf in Samarien mit Namen Belchira aus dem Geschlecht Zedekias, des Sohnes Kensans, eines Lügenpropheten, der seinen Wohnsitz in Bethlehem hatte und Hiskia, der Sohn Kananis, der Bruder seines Vaters, war in den Tagen Ahabs, des Königs von Israel, der Lehrer der 400 Baalspropheten, und er (Zedekia) schlug und beschimpfte den Propheten Micha, den Sohn Jimlas. 13. Und er, Micha, war auch) von Ahab beschimpft und in das Gefängnis geworfen worden. (Und er war) mit dem Lügenpropheten Zedekia zusammen. Es befanden sich bei Ahasja, dem Sohne Ahabs(?), in Samarien (?) ... 14. Aber Elia, der Prophet aus Thisbe in Gilead, schalt den Ahasja und Samarien, und weissagte über Ahasja, daß er auf dem Krankenlager sterben und daß Samarien in die Hand Salmanassars gegeben werden würde, weil er die Propheten Gottes getötet habe. 15. Und als die Lügenpropheten, die sich bei Ahasja, dem Sohne Ahabs, befanden, und ihr Lehrer Jallarias vom Gebirge Joel (Israel?) es hörten, -16. er (d.h. Jallarias) [Belchira] war ja ein Bruder des Zedekia als sie es hörten, überredeten sie den Ahasja, König vou Gomorrha, und töteten den Micha.

 

 

 

 

III

 

 

1. Belchira aber erfuhr und sah den Aufenthaltsort Jesajas und der Propheten, die um ihn waren, denn er hauste in der Gegend von Bethlehem, und hing dem Manasse an. Und er trat als fascher Prophet in Jerusalem auf, und viele aus Jerusulem schlossen sich mit ihm zusammen, obwohl er aus Samarien war. 2. Und es geschah, als Salmanassar, der König von Assyrien, kam, Samarien gefangen fortführte und die neun (und ein halb) Stämme in die Gefangenschaft führte und sie fortschleppte in die Berge der Meder und an den Fluß Gezan, 3. da entkam dieser, noch ein Jüngling, und gelangte in den Tagen Hiskias, des Königs von Juda, nach Jerusalem; aber er wandelte nicht auf den Wegen seines Vaters, des Samaritaners, denn er fürchtete den Hiskia. 4. Und man traf ihn an in den Tagen Hiskias, wie er gottlose Reden Jerusalem hielt. S. Da klagten ihn die Diener Hiskias an, und er entfloh in die Gegend von Bethlehem. Und sie überredeten (Sah. + Äthiop.: er überredete) .... 6.Und Belchira klagte den Jesaja und die Propheten, die bei ihm waren, an, indem er sprach: Jesaja und seine Genossen weissagen gegen Jerusalem und gegen die Städte Judas, daß sie verwüstet werden sollen, (und gegen die Kinder Judas) und Benjamins, daß sie in die Gefangenschaft wandern sollen, und auch gegen dich, Herr König, daß du mit Haken und eisernen Ketten gebunden) dahin gehen sollst; 7. aber sie weissagen Lügenworte über Israel undJuda. Und Jesaja selbst hat gesagt: Ich sehe mehr als der Prophet Moses. 9. Moses hat zwar gesagt: Es gibt keinen, der Gott schaute und am Leben blieb, Jesaja aber hat gesagt: Ich habe Gott geschaut, und siehe, ich lebe! 10. Erkenne doch, König, daß er ein Lügner ist. Und weiter hat er Jerusalem Sodom genannt und die Fürste von Juda und Jerusalem für Volk Gemorrhas erklärt. Und er klagte in vielen Dingen Jesaja und die Propheten bei Manasse an. 11. Aber Beliar hatte sich eingenistet im Herzen Manasses und im Herzen der Fürsten Judas und Benjamins, der Eunuchen und Ratgeber des Königs. 12. Und die Rede Belchiras gefiel ihm [gar sehr], und er schickte und ließ den Jesaja ergreifen. 13. Denn Behar hegte großen Zorn auf Jesaja wegen des Gesichtes und wegen der Enthüllung, durch die er Sammael enthüllt hatte, und daß durch ihn die Ankunft des Geliebten aus dem siebenten Himmel offenbart worden war, und seine Verwandlung und sein Hinabsteigen und seine Gestalt in die er verwandelt werden sollte, nämlich in Menschengestalt, und die Verfolgungen, die er erleiden sollte, und die Martern, mit denen die Kinder Israels ihn martern sollten, und [das Kommen der zwölf Jünger [und die] Unterweisung, [und daß er vor dem Sabbat am Holze gekreuzigt werden sollte,] Dd daß er mit Übeltätern zusammen gekreuzigt werde sollte und daß er in einem Grabe begraben werden wurde 14. und daß die Zwölf, die bei ihm waren, an ihm Anstoß nehmen würden, und die Bewachung durch die Wächter des Grabes 15. und das Hinabsteigen des Engels der Kirche, die in den Himmeln ist, den er rufen wird in den letzten Tagen, 16. und daß der Engel des Heiligen Geistes, Michael, der Oberste der heiligen Engel, am dritten Tage sein Grab öffnen werden, 17. und daß der Geliebte auf ihren Schultern sitzend hervortreten und seine zwölf Jünger aussenden wird, 18. und daß sie alle Völker aller Zungen die Auferstehung des Geliebten lehren werden, und daß die, welche an sein Kreuz glauben, werden gerettet werden, und an seine Auffahrt in den siebenten Himmel, woher er gekommen ist; 19. und daß viele, die an ihn glauben, in der Kraft des heiligen Geistes reden werden, 20. und daß viele Zeichen und Wunder geschehen werden in jenen Tagen. 21. Und darnach, wenn er nahe ist, den seine Jünger die Lehre der zwölf Apostel und den Glauben, ihre Liebe und ihre Reinheit verlassen, 22. und es wird viel Streit entstehen über [seine Ankunft und sein Nahesein]. 23. Und in jenen Tagen wird es viele geben, die das Amt lieben, obwohl sie der Weisheit bar sind, 24. und viele Älteste werden ungerecht und gewaltige Hirten ihrer Schafe sein, und sie werden zu Räubern (an den Schafen) werden, weil sie keine heiligen Hirten fanden. 25. Und viele werden die Herrlichkeit des Kleides der Heiligen mit dem Kleid der Habgierigen vertauschen, und Rücksichtnahme auf die Person wird in jenen Tagen oft vorkommen und solche, welche die Ehre dieser Welt lieben. 26. Und es wird viel Lästerung und Ruhmredigkeit geben beim Nahen des Herrn, und der Heilige Geist wird sich von vielen zurückziehen. 27. Und in jenen Tagen wird es nicht viele Propheten geben, noch solche, welche gewisses reden, außer einigen hier und dort 28. wegen des Geistes des Irrtums, der Hurerei, der Ruhmredigkeit und der Habgier, die in denen sein wird, die doch Diener jenes genannt werden und die ihn aufnahmen. 29. Und es wird unter ihnen große Zwietracht entstehen, zwischen Hirten und Ältesten untereinander. 30. Denn große Eifersucht wird in den letzten Tagen herrsehen, denn jeder wird reden, was in seinen Augen wohlgefällig scheint. 31. Und sie werden die Weissagungen der Propheten, die vor mir waren, beiseite lassen und sich auch um diese meine Gesichte nicht kümmern, um (aus dem) Schwall ihres Herzens (heraus) zu reden.

 

 

 

IV

 

 

1. Und nun Hiskia und Jasub, mein Sohn, das sind die Tage der Vollendung der Welt. 2. Und nachdem es mit ihr zu Ende gekommen ist, wird Beliar, der große Fürst, der König dieser Welt, der sie beherrscht hat, seit sie besteht, herabkommen, und er wird aus seinem Firmament herabsteigen in der Gestalt eines Menschen, eines ungerechten Königs, eines Muttermörders, was eben dieser König ist, 3. die Pflanzung, die die zwölf Apostel des Geliebten gepflanzt haben, wird er verfolgen, und von den Zwölfen wird einer in seine Hand gegeben werden. 4. Dieser Herrscher (also) wird in der Gestalt jenes Königs kommen, und es werden mit ihm alle Mächte dieser Welt kommen und sie werden ihm in allem gehorchen, was er will. 5. Auf sein Wort wird die Sonne in der Nacht aufgehen, und er wird bewirken, das der Mond in der sechsten Stunde erscheint. 6. Alles was er will, wird er in der Welt tun, er wird tun und reden in der Weise des Geliebten und sagen: Ich bin Gott und vor mir hat es keinen gegeben. 7. Und alle Menschen in der Welt werden an ihn glauben 8. und werden ihm opfern und ihm dienen, indem sie sagen: Das ist Gott, und außer ihm gibt es keinen andern. 9. Und der größte Teil derer, die sich vereinigt haben um den Geliebten zu empfangen, wird sich ihm zuwenden. 10. Und die Kraft seiner Wunder wird sich in den Städten und Ländem zeigen, 11. und er wird sein Bild vor sich aufstellen in allen Städten 12. und wird drei Jahre, sieben Monate und siebenundzwanzig Tage herrschen. 13. Und die vielen Gläubigen und Heiligen, nachdem sie gesehen haben, den sie erhofften, Jesum Christum, den Gekreuzigten - nachdem ich, Jesaja, ihn gesehen habe, der gekreuzigt worden und aufgefahren ist, die also gläubig wurden an ihn: (nur) wenige von ihnen werden in jenen Tagen als seine Diener übrigbleiben, von Wüste zu Wüste fliehend und seine Ankunft erwartend. 14. Und nach (eintausend)dreihundertundzweiunddreißig Tagen wird der Herr mit seinen Engeln und mit den Heerschaaren der Heiligen aus dem siebenten Himmel kommen mit der Herrlichkeit des siebenten Himmels und wird Beliar samt seinen Heerscharen in die Gehenna schleppen 15. und er wird den Frommen, die er in dieser Welt in Leibesleben finden wird, Ruhe bringen [und die Sonne wird schamrot werden] l6. und alle, die um des Glaubens an ihn willen Beliar und seine Könige verflucht haben. Die Heiligen aber werden mit dem Herrn kommen, mit ihren Kleidern, die oben im siebenten Himmel niedergelegt sind; mit dem Herrn werden die kommen, deren Geister bekleidet sind, sie werden herabsteigen und in der Welt sein, und es wird stärken die im Leide angetroffen werden, das Bild der Heiligen in den Kleidern der Heiligen, und der Herr wird denen, die in dieser Welt wachsam gewesen sind, dienen. 17. Und darnach werden sie sich in ihren Kleidern aufwärts wenden, aber ihr Leid wird in der Welt zurückbleiben. 18. Dann wird die Stimme des Geliebten im Zorn diesen Himmel und dieses Trockene (= diese Erde) schelten und die Berge und Hügel, die Städte, die Wüste und die Bäume, den Engel der Sonne und den Mond und alles, wo Beliar sich zeigt und offen handelt in dieser Welt, und Auferstehung und Gericht wird unter ihnen in jenen Tagen stattfinden, und der Geliebte wird Feuer von sich auffahren lassen und es wird alle Gottlosen verzehren und sie werden sein als wären sie nicht geschaffen. 19. Und der Rest der Worte des Gesichts ist aufgezeichnet im Gesicht über Babylon. 20. Und der Rest des Gesichts des Herrn, siehe er ist in Gleichnissen aufgezeichnet in meinen Worten, in dem, was in das Buch geschrieben ist, das ich offen verkündet habe. 21. Und auch das Hinuntersteigen des Geliebten in das Totenreich, es ist aufgezeichnet in dem Abschnitt, wo der Herr spricht: Siehe, mein Knecht ist verständig. Und siehe, dieses alles steht geschrieben [in den Psalmen] in den Sprüchen Davids, des Sohnes Isais, in den Sprüchen seines Sohnes Salomo, in den Reden Korahs und Ethans, des Israeliten, und in den Reden Asaphs und in den übrigen Psalmen, die der Engel des Geistes hat reden lassen, 22. bei denen, deren Name nicht verzeichnet ist, und in den Reden des Amoz, meines Vaters, und des Propheten Hosea und Micha, Joel, Nahum, Jona, Obadja, Habakuk, Haggai, Zephanja, Sacharja und Maleachi und in den Reden Josephs, des Gerechten, und den Reden Daniels.

 

 

V

 

 

1. Dieser Gesichte wegen nun ergrimmte Beliar über Jesaja und er nahm Platz im Herzen Manasses, und [man] zersägte den Jesaja rnit einer Baumsäge. 2. Und während Jesaja zersägt wurde, stand sein Ankläger Belchira und alle Lügenpropheten dabei, indem sie lachten und ihre Schadenfreude über Jesaja äußerten. 3. Und Belchira stand auf Veranlassung des Mekembekus vor Jesaja, ihn verlachend. 4. Da sagte Belchira zu Jesaja: Sprich: Alles, was ich geredet habe, habe ich gelogen; die Wege Manasses sind gut und recht, 5. auch die Wege Belchiras und seiner Genossen sind gut. 6. Dies sprach er zu ihm, als man anfing, ihn zu zersägen. 7. Aber Jesaja (war versunken) in ein Gesicht des Herrn, und obwohl seine Augen aufgetan waren, sah er sie nicht. 8. Und Belchira sprach also zu Jesaja: Sprich, was ich dir vorsagen werde, so will ich ihren Sinn ändern und Manasse und die Fürsten Judas und das Volk und ganz Jerusalem dahin bringen, daß sie dich (kniefällig) verehren. 9. Da antwortete Jesaja und sprach: Soweit es sozusagen von mir abhängt, verwünscht und verflucht seist du, alle deine Mächte und dein ganzes Haus, 10. denn du kannst nicht mehr als die Haut meines Fleisches nehmen. 11. Da ergriffen und zersägten sie Jesaja, den Sohn des Amoz, mit einer Baumsäge. 12. Und Manasse, Belchira, die Lügenpropheten, die Fürsten, das Volk: alle standen dabei und sahen zu. 13. Und den Propheten, die bei ihm waren, sagte er, bevor er zersägt wurde: geht in die Gegend von Tyrus und Sidon, denn mir allein hat Gott den Becher gemischt. 14. Aber Jesaja schrie nicht und weinte nicht, als er zersägt wurde, sondern sein Mund redete mit dem Heiligen Geiste, bis er in zwei Stücke zersägt worden war. 15. Das tat Beliar dem Jesaja durch Belchira und Manasse, denn Sammael hegte gewaltigen Zorn auf Jesaja seit den Tagen Hiskias, des Königs von Juda, um der Dinge willen, die er in betreff des Geliebten geschaut hatte, 16. und wegen der Vernichtung Sammaels, die er durch den Herrn gesehen hatte, als noch sein Vater Hiskia König war. Und er handelte nach dem Willen Satans.

 

 

 

Das Gesicht, welches Jesaja, der Sohn des Amoz, sah

 

VI

 

 

 1. Im zwanzigsten Jahre der Herrschaft Hiskias, des Königs von Juda, kamen Jesaja, der Sohn des Amoz, und Jasub, der Sohn Jesajas, von Gilgal nach Jerusalem zu Hiskia. 2. Und (nachdem er (Jesaja) eingetreten war,) setzte er sich auf das Bett des Königs, und (obwohl) man ihm einen Sessel brachte, wollte er sich nicht darauf niederlassen. 3. Da fing Jesaja an, mit dem König Hiskia Worte des Glaubens und der Gerechtigkeit zu reden, während alle Fürsten Israels (herum) saßen samt den Eunuchen und Räten des Königs. Und es waren daselbst 40 Propheten und Prophetensöhne, die waren aus den Nachbarbezirken, aus den Bergen und von den Feldern gekommen, als sie hörten, Jesaja würde aus Gilgal zu Hiskia kommen. 4. Und sie waren gekommen, ihn zu begrüßen und seine Reden zu hören, 5. und daß er seine Hand auf sie legen sollte und daß sie weissagten und er ihre Weissagung höre; und sie alle waren vor Jesaja. 6. Dann redete Jesaja mit Hiskia Worte der Wahrheit und des Glaubens, und alle hörten [die Tür, die jemand geöffnet hatte, und] die Stimme des Geistes. 7. Da rief der König alle Propheten und das ganze Volk, das sich daselbst vorfand, und sie kamen (herein) und Micha und Arlunia, der Alte, und Joel und Jasub setzten sich zu seiner Rechten (und zu seiner Linken). 8. Und es geschah, als sie alle die Stimme des Heiligen Geistes hörten, fielen sie alle anbetend auf ihre Knie und priesen Gott der Gerechtigkeit, den Höchsten in der höchsten Welt, der als Heiliger hoch oben seinen Sitz hat und unter den Heiligen ruht. 9. Und sie gaben Ehre dem, der so(lch) eine Tür (Slav.: Vortrefflichkeit der Worte) in der fremden Welt verliehen hat, einem Menschen verliehen hat. 10. Und während er durch den Heiligen Geist redete, indem alle zuhörten, schwieg er (plötzlich) still, und sein Bewußtsein ward von ihm genommen, und er sah die Männer nicht (mehr), die vor ihm standen; 11. und seine Augen waren geöffnet, aber sein Mund war stumm, und das Bewußtsein seiner Körperlichkeit war von ihm genommen, 12. aber sein Odem war (noch) in ihm, denn er sah ein Gesicht. 13. Und der Engel der entsandt war, ihn schauen zu lassen, gehörte nicht zu diesem Firmament und nicht zu den Engeln der Herrlichkeit dieser Welt, sondern er war aus dem siebenten Himmel gekommen. 14. Und das Volk, welches herumstand mit Ausnahme des Kreises der Propheten, meinte (nicht), daß der heilige Jesaja hinaufgenommen sei. 15. Und das Gesicht, das er sah, war nicht von dieser Welt sondern aus der Welt, die (allem) Fleisch verborgen ist. 15. Und nachdem Jesaja dieses Gesicht geschaut hatte, teilte er es dem Hiskia, seinem Sohn Jasub und den übrigen Propheten, die gekommen waren, mit. 17. Aber die Obersten die Eunuchen und das Volk hörten nicht zu, mit Ausnahme von Sebna dem Schreiber Jojakim und Asaph, dem Chronisten, denn die waren Hüter der Gerechtigkeit, und der Wohlgeruch des Geistes war in ihnen. Das Volk aber hörte nicht zu, denn Micha und Jasub, sein Sohn, hatten es hinaustreten lassen, als das Wissen um diese Welt ihm genommen und er wie ein Toter war.

 

 

 

VII

 

 

1. Das Gesicht aber, welches Jesaja gesehen hatte, erzählte er dem Hiskia, seinem Sohne Jasub, dem Micha und den übrigen Propheten und sprach: 2. In diesem Zustande, als ich weissagte, nach dem Gehörten, daß ihr gehört habt, sah ich einen hehren Engel, und er glich nicht der Herrlichkeit der Engel, die ich (sonst) immer zu sehen pflegte, sondern er besaß große Herrlichkeit und Würde so daß ich die Herrlichkeit dieses Engels nicht beschreiben kann. 3. Und als er mich bei meiner Hand gefaßt hatte, sah ich (Slav.: führte er mich empor); und ich sprach zu ihm: Wer bist du, und wie ist dein Name, und wohin führst du mich aufwärts? Denn mir war die Macht verliehen worden, mit ihm zu reden. 4. Und er sprach zu mir: Wenn ich dich stufenweise aufwärts geführt haben werde und dir das Gesicht zu dem ich gesandt worden bin, gezeigt haben werde, dann wirst du erkennen, wer ich bin; 5. aber meinen Namen wirst du nicht erfahren, denn du mußt in diesen deinen Leib zurückkehren. Wohin ich dich aber emportragen werde, wirst du sehen, denn dazu bin ich gesandt worden. 6. Und ich freute mich, daß er freundlich mit mir redete. 7. Und er sprach zu mir: freust du dich, daß ich freundlich mit dir geredet habe - und er sprach weiter - aber du wirst einen sehen, der größer ist als ich, wie er freundlich und ruhig mit dir reden wird; 8. und auch den Vater dessen, der größer ist, wirst du sehen, denn dazu bin ich aus dem siebenten Himmel gesandt worden, um dir Licht zu bringen in dies alles. 9. Und wir stiegen hinauf zum Firmament, ich und er, und daselbst sah ich den Sammael und seine Heerscharen und ein großer Kampf fand gegen ihn statt, und die Engel Satans waren aufeinander neidisch. 10. Und so wie droben, also ist es auch auf der Erde, denn das Abbild dessen, was in dem Firmament ist, ist hier auf Erden. 11. Und ich sprach zu dem Engel: ( Was ist's mit diesem Kampf) und was ist's mit diesem Neide? 12. Und er sprach zu mir: So geht es, seitdem dieseWelt besteht, bis jetzt und dieser Kampf (wird dauern), bis der kommen wird, den du sehen sollst, und ihn (Satan) vernichten wird. 13. Und darnach brachte er mich hinauf über das Firmament, das ist der (erste) Himmel. 14. Und daselbst sah ich in der Mitte einen Thron, und rechts und links davon waren Engel. 15. Aber die Engel zur Linken waren nicht gleich den Engeln, die zur Rechten standen, sondern die zur Rechten stehenden besaßen eine größere Herrlichkeit; und sie lobsangen alle mit einer Stimme, und ein Thron war in der Mitte; und in derselben Weise lobsangen auch die zur Linken nach ihnen, aber ihre Stimme war nicht wie die Stimme derer zur Rechten, und ihr Lobgesang nicht wie der Lobgesang jener. 16. Und ich fragte den Engel, der mich führte, und sprach zu ihm: Wem wird dieser Lobgesang gesandt? 17. Und er sprach zu mir: Er ist zum Preise (dessen, der im) siebenten Himmel ist, für den, der unter den Heiligen (in) Ewigkeit ruht und für seinen Geliebten, woher ich zu dir gesandt worden bin. [Dahin wird er gesandt.] 18. Und weiterhin lies er mich aufsteigen in den zweiten Himmel, und die Höhe jenes Himmels ist wie die vom Himmel zur Erde [und zum Firmament]. 19. Und (ich sah daselbst wie) im ersten Himmel rechts und links Engel und einen Thron in der Mitte und den Lobgesang der Engel im zweiten Himmel; und der, welcher im zweiten Himmel auf dem Throne saß, hatte eine größere Herrlichkeit als alle (andern). 20. Und viel (mehr) Herrlichkeit war im zweiten Himmel, und ihr Lobgesang war nicht wie der Lobgesang jener im ersten Himmel. 21. Und ich fiel auf mein Angesicht, um ihn anzubeten, aber der Engel, der mich führte, gestattete es mir nicht, sondern sprach zu mir: Bete nicht an weder Engel noch Thron, die zu den sechs Himmeln gehören, weshalb ich gesandt bin, dich zu führen, bis ich es dir sagen werde im siebenten Himmel. 22. Denn über alle Himmel und ihre Engel ist dein Thron gestellt und auch die Kleider und deine Krone, die du sehen sollst. 23. Und ich freute mich sehr, daß diejenigen, welche den Höchsten und seinen Geliebten liebhaben, bei ihrem Ende durch den Engel des Heiligen Geistes hier hinaufsteigen werden. 24. Und er brachte mich hinauf in den dritten Himmel, und ich sah in gleicher Weise welche zur Rechten und zur Linken, und auch hier stand mitten darin ein Thron; aber das Gedächtnis dieser Welt wird daselbst nicht erwähnt. 25. Und ich sprach zu dem Engel, der bei wir war, denn die Herrlichkeit meines Angesichts verklärte sich, als ich von Himmel zu Himmel emporstieg: Nichts Eitles aus jener Welt wird hier genannt, 26. Und er antwortete und sprach zu mir: Nichts wird genannt wegen seiner Schwachheit und nichts ist hier verborgen (von dem), was geschieht. 21. Und ich begehrte zu erforschen, wie es erkannt wird, aber er antwortete und sprach zu mir: Wenn ich dich in den siebenten Himmel gebracht habe, woher ich gesandt bin, hoch über diesen, dann wirst du erkennen, daß nichts verborgen ist den Thronen und denen, die in den Himmeln weinen, und den Engeln. Und die Lobgesänge, die sie sangen, und die Herrlichkeit dessen, der auf dem Throne saß, war groß, und die Engel zur Rechten und zur Linken besaßen eine größere Herrlichkeit als die im Himmel unter ihnen. 28. Und er trug mich weiter empor zum vierten Himmel, und die Entfernung vom dritten Himmel zum vierten ist größer als die von der Erde zum Firmament. 29. Und daselbst sah ich wiederum welche zur Rechten und welche zur Linken, und der auf dem Throne saß, war mitten darin, und auch hier sangen sie Lobgesänge. 30. Und die Lobgesänge und die Herrlichkeit der Engel zur Rechten waren größer als die derer zur Linken, 31. und wiederum war die Herrlichkeit dessen, der auf dem Throne saß, größer als die der Engel zur Rechten, und ihre Herrlichkeit größer, als die derjenigen, die darunter waren. 32. Und er brachte mich hinauf zum fünften Himmel. 33. Und wiederum sah ich welche zur Rechten und welche zur Linken und den, der auf dem Throne saß, mit größerer Herrlichkeit angetan als die im vierten Himmel. 34. Und die Herrlichkeit derer zur Rechten übertraf die derer zur Linken. 35. Und die Herrlichkeit dessen, der auf dem Throne saß, war größer als die Herrlichkeit der Engel zur Rechten, 36. und ihre Lobgesänge waren herrlicher als die im vierten Himmel. 37. Und ich pries den Unnennbaren und den Einzigen, der in den Himmeln wohnt, dessen Name unergründbar ist für alles Fleisch, der eine solche Herrlichkeit von Himmel zu Himmel verliehen hat, der die Herrlichkeit der Engel groß macht und größer die Herrlichkeit dessen, der auf dem Throne sitzt.

 

 

 

VIII

 

 

1. Und wiederum hob er mich empor in den Luftkreis des sechsten Himmels und ich sah daselbst eine Herrlichkeit, wie ich sie im fünften Himmel nicht gesehen hatte, 2. als ich aufstieg, nämlich Engel in großer Herrlichkeit, 3. und daselbst war ein heiliger und wunderdarer Lobgesang. 4. Und ich sprach zu dem Engel, vor mich führte: Was ist das, was ich sehe, mein Herr? 5. Und er sprach: Ich bin nicht dein Herr, sondern dein Genosse. 6. Und ich fragte abermals und sprach zu ihm: Warum sind die Engel nicht (mehr) paarweise? 7. Und er sprach: Vom höchsten Himmel an und aufwärts gibt es nunmehr keine zur Linken und keinen Thron in der Mitte stehend, sondern von der Kraft des siebenten Himmels, wo der Unnennbare sitzt und sein Auserwählter, dessen Name unergründbar ist, und dessen Namen alle Himmel nicht erfahren können, (empfangen sie ihre Ordnung), 8. denn er allein ist es, auf dessen Stimme alle Himmel und Throne Antwort geben. Ich bin also ermächtigt und gesandt worden, um dich hier hinaufzubringen, daß du diese Herrlichkeit sehest, 9. und sehest den Herrn aller jener Himmel und dieser Throne 10. sich verwandeln, bis er euer Aussehen und eure Gestalt bekommt. 11. Ich sage dir aber, Jesaja, daß keiner, der in einen Leib dieser Welt zurückkehren muß, aufgestiegen ist und gesehen und wahrgenommen hat, was du wahrgenommen hast und was du (noch) sehen sollst, 12. denn dir ist es bestimmt nach dem Lose des Herrn [, dem Lose des (Kreuz)holzes,] hierherzukommen [, und von hier kommt die Kraft des sechsten Himmels und des Luftkreises]. 13. Und ich erhob mit Lobpreisung meinen Herrn, daß ich nach seinem Lose hierher kommen werde. 14. Und er sprach: Höre nun noch dies von deinem Genossen: wenn du aus dem Leibe nach dem Willen Gottes als Geist hier hinaufgestiegen bist, dann wirst du das Kleid empfangen, das du sehen wirst, und auch die andern Kleider, gezahlt und beiseite gelegt, wirst du sehen, 15. und dann wirst du den Engel im siebenten Himmel gleichen, 16. Und er brachte mich hinauf in den sechsten Himmel da gab es keine zur Linken und keinen Thron in der Mitte, sondern alle hatten ein Aussehen und ihr Lobgesang war der gleiche. 17. Und wir war Macht gegeben, und ich lobsang mit ihnen, und auch jener Engel, und unser Lobgesang war wie der ihrige. 18. Und daselbst nannten alle den ersten Vater und seinen Geliebten Christus und den Heiligen Geist, alle mit einer Stimme, 19. und sie war nicht wie die Stimme der Engel im fünften Himmel, 20. und nicht wie ihre Rede, sondern eine andere Stimme ersehen daselbst, und viel Licht war daselbst. 21. Und dann, als ich im sechsten Himmel war, hielt ich für Finsternis jenes Licht, das ich in den fünf Himmeln gesehen hatte. 22. Und ich freute mich und pries den, der solches Licht denen, die seine Verheißung erwarten, geschenkt hat. 23. Und ich flehte den Engel, der mich führte, an, daß er mich von nun an nicht mehr in die Welt des Fleisches zurückführen solle. 24. Ich sage euch aber, Hiskia und Jasub, mein Sohn und Micha, daß viel Finsterniß hier ist. 25. Und der Engel, der mich führte, fühlte was ich dachte, und sprach: Wenn du dich schon über dieses Licht freust, wie viel mehr wenn im siebenten Himmel du das Licht sehen wirst, wo Gott und sein Geliebter ist, woher ich gesandt worden bin, [der in der Welt Sohn genannt werden soll. 26. Noch nicht ist er offenbart worden, der in der verderbten Welt sein soll], und die Kleider und Throne und Kronen, die für die Gerechten zurückgelegt sind, für die, welche an jenen Herrn glauben, der in eurer Gestalt herabkommen wird. Denn das Licht daselbst ist groß und wunderbar. 27. Was aber deinen ( Wunsch,) nicht in das Fleisch zurückzukehren, betrifft, so sind deine Tage noch nicht erfüllt, daß du hierherkommen könntest. 28. Als ich das hörte, wurde ich traurig; er aber sprach: Sei nicht traurig.

 

 

 

IX

 

 

1. Und er trug mich in den Luftkreis des siebenten Himmels, und ich hörte nochmals eine Stimme die sprach: Bis wieweit soll er hinaufsteigen, der bei Fremden wohnt, und ich fürchtete mich und begann zu zittern. 2. Und als ich zitterte, siehe, da kam eine andere Stimme von da gesandt und sprach: Es sei dem heiligen Jesaja erlaubt, bis hierher aufzusteigen, denn hier ist sein Kleid 3. Und ich fragte den Engel, der mit mir war, und sprach: Wer ist jener, der mir verbot, und wer ist dieser, der mir erlaubte aufzusteigen? 4. Und er sprach zu mir: Der (es) dir verbot, ist der, welcher über die Lobgesänge des sechsten Himmels gesetzt ist, 5. auch der dir Erlaubnis gab, ist dein Herr, Gott, der Herr Christus, der auf Erden Jesus genannt werden soll, aber seinen Nannen kannst du nicht hören, bis du aufsteigen wirst aus diesem Leibe. 6. und er ließ mich aufsteigen in den siebenten Himmel, und daselbst sah ich ein wunderbares Licht und Engel ohne Zahl. 7. Und daselbst sah ich alle Gerechten von Adam an, 8. und daselbst sah ich den heiligen Abel und alle Gerechten. 9. Und daselbst sah ich Henoch und alle, die mit ihm waren, entkleidet des fleischlichen Gewandes, und ich sah sie in ihren höheren Gewändern, und sie waren wie die Engel, die daselbst in großer Herrlichkeit stehen. 10. Aber auf ihren Thronen saßen sie nicht, noch waren die Kronen ihrer Herrlichkeit auf ihrem Haupte. 11. Und ich fragte den Engel, der mit mir war: wie kommt es, daß sie wohl ihre Kleider empfangen haben, aber ohne ihre Throne und ihre Kronen sind? 12. Und er sprach zu mir: Die Kronen und Throne der Herrlichkeit haben sie jetzt nicht empfangen, (sondern) erst, wenn der Geliebte hinabsteigen wird in der Gestalt, in der du ihn herabsteigen sehen wirst -; 13. es wird nämlich in den letzten Tagen der Herr, der Christus genannt werden soll, in die Welt hinabsteigen. Aber dennoch sehen sie die Throne und wissen, wem von ihnen sie gehören werden und wem die Kronen gehören werden, nachdem er hinabgestiegen und euch an Aussehen gleich geworden sein wird, und man meinen wird, er wäre Fleisch und ein Mensch. 14. Und der Gott jener Welt wird die Hand gegen seinen Sohn ausstrecken, und sie werden Hand an ihn legen und ihn kreuzigen am Holze, ohne zu wissen, wer es ist. 15. Und so wird sein Herabkommen, wie du sehen wirst, den Himmeln verborgen sein, so daß unbemerkt bleibt, wer es ist. 16. Und wenn er dem Engel des Todes die Beute genommen haben wird, wird er am dritten Tage aufsteigen und wird in jener Welt 545 Tage bleiben, 17. und dann werden viele von den Gerechten mit ihm aufsteigen, deren Geister die Kleider nicht empfangen, bis der Herr Christus aufsteigen wird, und sie mit ihm aufsteigen. 18. Dann also werden sie [ihre Kleider und] ihre Throne und Kronen empfangen, wenn jener in den siebenten Himmel aufgestiegen sein wird. 19. Und ich sprach zu ihm: Wonach ich dich schon im dritten Himmel fragte: 20. zeige mir (Äth. dafür: und er sprach zu mir), wie das, was in jener Welt geschieht, hier bekannt wird. 21. Und während ich noch mit ihm redete, siehe da (kam) einer von den Engeln, die umherstanden, herrlicher als die Herrlichkeit jenes Engels, der mich aus der Welt heraufgebracht hatte. 22. Und er zeigte mir Bücher [aber nicht die Bücher diesor Welt], und er öffnete sie, und die Bücher waren geschrieben, aber nicht die Bücher dieser Welt. Und er gab sie mir, und ich las sie, und siehe, die Taten der Kinder Israels waren darin aufgezeichnet, und die Taten solcher, die ich (Äth: du) nicht (fehlt in Äth.) kenne (Äth.: kennst, mein Sohn Jasub. 23. Und ich sprach: Wahrhaftig, es ist nichts verborgen im siebenten Himmel von dem, was in dieser Welt geschieht. 24. Und ich sah daselbst viele Kleider niedergelegt und viele Throne uml viele Kronen. 25. Und ich sprach zu dem Engel, der mich führte: Wem gehören die Kleider und Throne und Kronen. 26. Und ich sprach zu mir: Diese Kleider sollen viele aus jener Welt empfangen, wenn sie glauben an die Worte jenes, der wie ich dir gesagt habe, genannt werden soll, und die halten und daralr glauben und an sein Kreuz glauben. Für sie sind sie niedergelegt. 27. Und ich sah einen dastehen, dessen Herrlichkeit alles überragte, und seine Herrlichkeit war groß und wunderbar, 28. Und nachdem ich ihn erblickt hatte, kamen alle Gerechten, die ich sah, und alle Engel, die ich sah, zu ihm, und Adam, Abel und Seth und alle Gerechten traten zunächst heran, beteten ihn an und priesen ihn alle mit einer Stimme, und auch ich lobsang mit ihnen und mein Lobgesang war wie der ihrige. 29. Und dann traten alle Engel heran, beteten und lobsangen. 30. Und ich wandelte mich (Äth.: er wandelte sich) (wiederum) und wurde wie ein Engel. R. Da sprach der Engel, der mich führte, zu mir: Den bete auf und ich betete an und lobsang. 32. Und der Engel sprach zu mir: Es ist der Herr aber Herrlichkeit, den du gesehen hast. 33. Und während er (der Engel) noch redete, sah ich einen andern Herrlichen der ihm glich, und die Gerechten traten zu ihm heran, beteten an und lobsangen und auch ich lobsang mit ihnen, aber meine Herrlichkeit wandelte sich nicht nach ihrem Aussehen. 34. Und darnach traten die Engel heran und beteten an. 35. Und ich sah den Herrn und den zweiten Engel, und sie standen, der andere aber, den ich gesehen hatte, war zur Linken meines Herrn. 36. und ich fragte: Wer ist dieser? Und er sprach zu mir: Bete ihn an, denn dieser ist der Engel des Heiligen Geistes der durch dich und die andern Gerechten redet (Äth.: geredet hat). 37. Und ich schaute die große Herrlichkeit, indem die Augen meines Geistes geöffnet wurden und ich vermochte darnach nicht zu sehen, noch der Engel, der mit mir war, noch alle Engel, die ich meinen Herrn hatte anbeten sehen. 38. Aber die Gerechten sah ich mit großer Kraft die Herrlichkeit jenes schauen. 39. Da trat mein Herr zu mir und der Engel des Geistes und sprach: Siehe, wie dir gegeben ist, Gott zu schauen und um deinetwillen ist dem Engel bei dir Macht gegeben worden. 40. Und ich sah wie mein Herr anbetete und der Engel des Heiligen Geistes und wie beide zusammen Gott priesen. 41. Und darnach traten alle Gerechten heran und beteten an, 42. uml die Engel traten heran und beteten an, und alle Engel lobsangen.

 

 

 

X

 

 

1. Und darnach hörte ich die Stimmen und Lobgesänge, die ich in jedem einzelnen der sechs Himmel hatte aufsteigen hören (und die) hier (vernehmbar waren). 2. Und sie wurden alle jenem Herrlichen geschickt, dessen Herrlichkeit ich nicht sehen konnte. 3. Und ich selbst hörte und sah den Lobgesang für ihn. 4. Und der Herr und der Engel des Geistes hörten alles und sahen alles. 5. Und alle Lobgesänge, die aus den sechs Himmeln gesandt wurden, wurden nicht allein gehört, sondern sie waren auch sichtbar. 6. Und ich hörte den Engel, der mich führte, wie er sprach: Das ist der Höchste der Hohen, der in der heiligen Welt wohnt und unter den Heiligen ruht, der von dem Heiligen Geiste durch den Mund der Gerechten Vater des Herrn genannt werden soll. 7. Und ich hörte die Worte des Höchsten des Vaters meines Herrn, wie er zu meinem Herrn Christus, der Jesus genannt werden soll, sprach: 8. Geh und steige hinab durch alle Himmel und steige hinab zum Firmamente und zu dieser Welt, bis zum Engel im Totenreich, aber bis zur Hölle sollst du nicht gehen. 9. Und du sollst gleich werden dem Bilde aller, die in den fünf Himmeln sind, 10. und der Gestalt der Engel im Firmament wirst du mit Sorgfalt gleichen und auch den Engeln, die im Totenreieh sind. 11. Und keiner von den Engeln dieser Welt wird erkennen, daß du mit mir zusammen der Herr der sieben Himmel und ihrer Engel bist. 12. Und sie werden nicht erkennen, daß du zu mir gehörst, bis ich mit der Stimme der Himmel ihre Engel und ihre Lichter rufen und die gewaltige Stimme zum sechsten Himmel hin erschallen lassen werde, daß du richten und vernichten sollst den Fürsten und seine Engel und die Götter dieser Welt, und die Welt, die von ihnen regiert wird, 13. denn sie haben mich verleugnet und gesagt: Wir allein und außer uns niemand. 14. Und dann wirst du von den Engeln des Todes zu deinem Platze aufsteigen und dich nicht verwandeln in jedem Himmel, sondern in Herrlichkeit wirst du aufsteigen und zu meiner Rechten sitzen. 15. Und dann werden dich die Fürsten und Mächte dieser Welt anbeten. 16. Da hörte ich die große Herrlichkeit meinem Herrn befehlen. 17. Und darnach sah ich, als mein Herr aus dem siebenten Himmel in den sechsten Himmel heraustrat. 18. Und der Engel, der mich führte [aus dieser Welt, war bei mir und] sprach: Merke auf, Jesaja, und schau, daß du die Verwandlung des Herrn und sein Herabsteigen siehst. 19. Und ich schaute, und als die Engel ihn dann sahen, die im sechsten Himmel sind, priesen und lobten sie ihn, denn er war noch nicht verwandelt in die Gestalt der Engel daselbst, und sie priesen ihn, und auch ich pries mit ihnen. 20. Und ich sah, als er in den fünften Himmel hinabstieg und im fünften Himmel das Aussehen der Engel daselbst annahm, und sie priesen ihn nicht, denn sein Aussehen war wie das ihrige. 21. Und alsbald stieg er in den vierten Himmel hinab und nahm das Aussehen der Engel daselbst an, 22. und als sie ihn sahen, priesen und lobten sie ihn nicht, denn sein Aussehen war wie das ihrige. 23. Und wiederum sah ich, als er in den dritten Himmel hinabstieg und daß Aussehen der Engel im dritten Himmel annahm. 24. Und die Hüter an der Pforte des Himmels verlangten das Losungswort, und der Herr gab es ihnen, um nicht erkannt zu werden, und als sie ihn sahen, priesen und lobten sie ihn nicht, dem sein Aussehen war wie das ihrige. 25. Und wiederum sah ich, als er in den zweiten Himmel hinabstieg, und abermals gab er daselbst das Losungswort, denn die Türhüter verlangten es, und der Herr gab es. 26. Und ich sah, wie er die Gestalt der Engel im zweiten Himmel annahm und sie ihn sahen und nicht priesen, weil sein Aussehen wie das ihrige war. 27. Und abermals sah ich, wie er in den ersten Himmel hinabstieg und auch daselbst daß Losungswort den Türhütern gab und das Aussehen der Engel annahm, die zur Linken jenes Thrones sind, und wie sie ihn nicht priesen und lobten, weil sein Aussehen wie das ihrige war. 28. Mich aber fragte niemand wegen des Engels, der mich führte. 29. Und weiterhin stieg er hinab das Firmament, wo der Fürst dieser Welt wohnt, und er gab das Losungswort denen zur Linken, und sein Aussehen war wie das ihrige, und sie priesen ihn nicht daselbst, sondern sie bekämpften einander aus Neid, denn daselbst herrscht die Macht des Bösen und Neid um das Ceringste. 30. Und ich sah, als er hinabstieg und den Engeln der Luft gleich wurde und er war wie einer von ihnen. 31. Und er gab kein Losungswort, denn einer beraubte und vergewaltigte den andern.

 

 

 

XI

 

 

1. Und darnach schaute ich, und der Engel, der mit mir redete, welcher mich führte, sprach zu mir: Merke auf, Jesaja, Sohn des Amoz, denn dazu bin ich von Gott gesandt. 2. Und ich sah aus dem Geschlechte Davids, des Propheten, ein Weib mit Namen Maria, die war eine Jungfrau, und einem Manne mit Namen Joseph verlobt, einem Zimmermann, und auch er war aus dem Samen und dem Geschlechte des gerechten Davids aus Bethlehem in Juda. 3. Und er kam zu seinem Anteil. Und als sie verlobt war, fand es sich, daß sie schwanger war, und Joseph, der Zimmermann, wollte sie verlassen. 4. Aber der Engel des Geistes erschien in dieser Welt und darnach verließ Joseph Maria nicht, sondern bewahrte sie; er offenbarte aber niemand diese Angelegenheit. 5. Und er nahte sich nicht Maria, sondern bewahrte sie wie eine heilige, wenn auch schwangere, Jungfrau. 6. Und er wohnte (noch) nicht zwei Monate mit ihr. 7. Und nach zwei Monaten an Tagen, als Joseph in seinem Hause war und Maria sein Weib, jedoch beide allein, 8. ds geschah es während sie allein waren, daß Maris alsbald mit ihren Augen hinschaute und ein kleines Kind sah, und sie war bestürzt. 9. Und als die Bestürzung gewichen war, wurde ihr Mutterleib wie zuvor befunden, ehe sie schwanger war. 10 Und als ihr Mann Joseph zu ihr sagte: Was macht dich bestürzt? wurden seine Augen geöffnet und er sah das Kind und pries Gott, daß der Herr zu seinem Anteil gekommen sei. Und eine Stimme kam zu ihnen: Erzählt dieses Gesicht niemand. 12. Aber das Gerücht über das Kind verbreitete sich in Bethlehem. 13. Einige sagten: Die Jungfrau Maria hat geboren, bevor sie zwei Monate verheiratet war, 14. und viele sagten: Sie hat nicht geboren, und die Wehmutter ist nicht (zu ihr) hinaufgegangen und wir haben keinen Schmerzensschrei gehört. Und sie waren alle im Dunkel über ihn, alle wußten von ihm, aber keiner wußte, woher er war. 15. Und sie nahmen ihn und kamen nach Nazareth in Galiläa. 16. Und ich sah, o Hiskia und mein Sohn Jasub, und erkläre vor den übrigen Propheten, die (hier) stehen, daß er allen Himmeln und allen Fürsten und jedem Gott dieser Welt verborgen war. 17. Und ich sah: er sog in Nazareth die Brust wie ein Säugling und wie es Sitte war, um nicht erkannt zu werden. 18. Und als er herangewachsen war, tat er große Zeichen und Wunder im Lande Israel und in Jerusalem. 19. Und darnach wurde der Widersacher neidisch auf ihn und reizte die Kinder Isrsels gegen ihn auf, indem sie nicht wußten, wer er war, und überlieferten ihn dem Könige und kreuzigten ihn, und er stieg hinab zum Engel der Unterwelt. 20. In Jerusalem nämlich sah ich, wie sie ihn kreuzigten am Holze, 21. und auch wie er nach drei Tagen auferstand und (noch manche) Tage blieb. 22. Und der Engel, der mich führte, sprach zu mir: Merke auf, Jesaja! Und ich sah, als er seine zwölf Jünger aussandte und auffuhr. 23. und ich sah ihn, und er war im Firmament, aber er hatte sich nicht verwandelt in ihre Gestalt, und alle Engel des Firmamentes und Satan saben ihn und beteten ihn an. 24. Und es erhob sich daselbst große Trauer, indem sie sprachen: Wie ist unser Herr herabgekommen über uns, und wir merkten nicht die Herrlichkeit, [die über ihm war], die, wie wir sehen, sich über ihm befand vom sechsten Himmel her? 25. Und er stieg auf in den zweiten Himmel und verwandelte sich nicht, sondern alle Engel zur Rechten und zur Linken und der Thron in der Mitte 26. beteten ihn an und priesen ihn und sprachen: Wie ist unser Herr im Verborgen geblieben, als er hinabstieg, und wir merkten nichts? 27. Und ebenso stieg er auf zum dritten Himmel, und sie lobsangen und sprachen in gleicher Weise, 28. und in dem vierten und fünften Himmel sprachen sie genau ebenso, 29. es war vielmehr ein Lobgesang und (auch) darnach verwandelte er sich nicht. 30. Und ich sah, als er in den sechsten Himnuel aufgestiegen war, und sie ihn anbeteten und ihn priesen 31. aber in allen Himmeln wuchs die Lobpreisung. 32. Und ich sah ihn, wie er den siebenten Himmel aufstieg und alle Gerechten und alle Engel ihn priesen. Und alsbald sah ich, wie er zur Rechten jener großen Herrlichkeit sich niedersetzte, deren Herrlichkeit ich, wie ich euch sagte, nicht zu schauen vermochte. 33. Und auch den Engel des Heiligen Geistes sah ich zur Linken sitzen, 34. Und dieser Engel sprach zu mir: Jesaja, Sohn des Amoz, es ist genug für dich, denn das sind gewaltige Dinge, du hast ja geschaut, was kein Fleischgeborener sonst geschaut hat, 35. und du wirst in dein Kleid zurückkehren, bis deine Tage erfüllt sind, dann wirst du hierher kommen. Dies habe ich gesehen. 36. Und Jesaja erzählte es allen, die vor ihm standen, und sie lobsangen. Und er redete mit dem König Hiskia und sprach: Solches habe ich geredet 37. und das Ende dieser Welt 38. und dieses ganze Gesicht wird sich erfüllen im letzten Geschlecht. 39. Und Jesaja lies ihn schwören, daß er dies dem Volke lsrael nicht erzählen würde, noch irgendeinem Menschen gestattet würde, die Worte niederzuschreiben. 40. (Soweit ihr vom Könige vernehmen werdet, was in den Propheten gesagt ist, soweit sollt ihr es lesen. Und auch ihr sollt im Heiligen Geiste sein, damit ihr eure Kleider und die Throne und Kronen der Herrlichkeit, die im siebenten Himmel aufbewahrt werden, empfangt. 41. Wegen dieser Gesichte und Weissagungen zersägte Sammael Satan durch die Hand Manasses den Propheten Jesaja, den Sohn des Amoz. 42. Und dieses alles überlieferte Hiskia dem Manasse im 26. Jahre. 43. Aber Manasse dachte nicht daran und nahm es nicht zu Herzen, sondern nachdem er dem Satan untertan geworden war, ging er zugrunde.

 

Hier ist zu Ende das Gesicht des Propheten Jesaja samt seiner Himmelfahrt.