Eine Essenische Tradition im Barnabasevangelium

 

von Marc Philonenko (1974)1

 

(Aus dem Französischen von Daniel Erhorn © 2016)

 

 

Das Barnabasevangelium ist uns in einem einzigen italienischen Manuskript erhalten,2 das in die zweite Hälfte des 16. Jhds. datiert. John Toland hatte Kenntnis von diesem Manuskript und machte (als erster) auf dieses aufmerksam.3 Das Barnabasevangelium geriet jedoch schnell in Vergessenheit, woran auch die Ausgabe von Lonsdale und Laura Ragg nur vorläufig etwas ändern konnte.4 Dieses kuriose Apokryphon spricht Jesus den Messiastitel ab, um ihn einem erwarteten Propheten zuzusprechen: Muḥammad. Das Barnabasevangelium weckte – was nicht weiter überrascht – das Interesse der muslimischen Theologen, aber unter westlichen Gelehrten wurden nur wenige diesbezügliche Untersuchungen veröffentlicht.5 Die Schlussfolgerungen der englischen Herausgeber (L. & L. Ragg) repräsentieren praktisch immer noch den Konsens der Kritiker: das Barnabasevangelium sei nichts weiter als eine grobe und späte Fälschung, das Werk eines Abtrünnigen, der zum Islam konvertierte. Auch fähige Islamwissenschaftler wie L. Massignon6 und Ignaz Goldziher7 bestätigten dieses Urteil. Von Jaques Jomier wurde diese Einschätzung am Ende einer langen Studie erneut bekräftigt: „Es handelt sich um eine Fälschung ohne historischen Wert“.8 Shlomo Pines kommt das Verdienst zu, diese (geschlossen geglaubte) Akte wieder eröffnet zu haben.9 Man erinnere sich an die aufsehenerregende These dieses jüdischen Gelehrten, der in dem Werk eines arabischen Schriftstellers des 10. Jhds., Abd al-Jabbar, die Reste eines antiken judenchristlichen Werkes entdeckt haben wollte. In einem Exkurs behauptete Pines, dass große Teile des Barnabasevangeliums auf einem arabischen Original beruhten und dass das italienische Apokryphon Traditionsmaterial ebionitischen Ursprungs bewahrt habe.10 Der erste Teil dieser Hypothese bedarf noch weiterer Vertiefung;11 der zweite ist bereits von Luigi Cirillo fortgeführt worden;12 doch wäre hier eine umfassende Monographie nötig.

 

Es wird an dieser Stelle versucht werden, diese Forschungslinie auf eine neue Ebene zu heben, und an einem spezifischen Beispiel die Anwesenheit einer essenischen Tradition im Barnabasevangelium zu erweisen.

 

Der Autor des Barnabasevangeliums kommt verschiedentlich auf den Ursprung und die Organisation der Pharisäer zu sprechen. Jaques Jomier schreibt:

 

Er macht aus ihnen eine Art organisierte religiöse Bewegung, eine ,Gemeinschaft‘, wie er sich ausdrückt, die einer ,Ordensregel‘ folgt, die Elias selbst formulierte, und ein spezielles Ordensgewand trägt, das ,Gewand der Pharisäer‘. All dies klingt sehr aus der Luft gegriffen und hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun, über die sehr genaue Kenntnisse bestehen. Ein Jude aus der Zeit Jesu hätte wohl gewusst, was die Pharisäer waren, auf jeden Fall nicht das, was in diesen Worten beschrieben ist.13

 

Dem ist zuzustimmen. Doch wenn die Beschreibung dieser „Gemeinschaft“ auch nicht dem entsprechen mag, was wir über die Pharisäer wissen, so trifft sie dafür um so mehr auf die Essener zu, die, wie wir aus den Texten von Qumran wissen, in einer „Gemeinschaft“14 lebten, und einer „Gemeinderegel“15 folgten. Es ist jedoch schwer vorstellbar, dass die Essener den Titel „Wahre Pharisäer“ für sich beanspruchten, und in der gegebenen Form ist die Geschichte der „wahren Pharisäer“ nicht authentisch. Sie erinnert an gewisse Dokumente des Karmeliterordens, die zwischen dem 13. und 15. Jhd. abgefasst wurden, wo die Nachfolge Elias eindringlich betont wird. Wie dem auch sei, die Geschichte der Ordensgemeinschaft der "wahren Pharisäer" hat eine andere Geschichte als es auf den ersten Blick erscheint, eine Geschichte, die uns wertvolle Elemente bewahrte. In den Kapiteln 148 und 149 des Barnabasevangeliums lesen wir den folgenden Bericht:

 

[148] […] Jene heilige Versammlung der Pharisäer wurde nach dem Weggang des Elias zerstreut aufgrund der scharfen Verfolgung durch die Götzenanbeter. Denn in ebenjener Zeit des Elias wurden in einem Jahr mehr als zehntausend Propheten getötet, die wirkliche Pharisäer waren. Zwei Pharisäer gingen in die Berge, um dort Wohnung zu nehmen; und der eine blieb fünfzehn Jahre lang ohne Wissen von seinem Nachbarn, obwohl sie eine Stunde voneinander entfernt wohnten. Seht nun, ob sie neugierig waren! Es geschah nun, daß sich auf jenen Bergen eine Dürre erhob, und deshalb machten sich beide auf, nach Wasser zu suchen, und so fanden sie einander. Da sagte der Ältere – denn es war bei ihnen so Sitte, daß der Älteste als erster sprach, und sie hielten es für eine große Sünde, wenn ein jüngerer Mann vor einem älteren sprach – der Ältere also sagte: ‚Wo wohnst du, Bruder?‘ Der antwortete, indem er mit dem Finger auf die Behausung wies: ‚Hier wohne ich‘, denn sie befanden sich nahe bei der Wohnung des Jüngeren. Sagte der Ältere: ‚Wie lange, Bruder, wohnst du hier schon?‘ Der Jüngere antwortete: ‚Fünfzehn Jahre.‘ Sagte der Ältere: ‚Kamst du womöglich, als Ahab die Diener Gottes tötete?‘ ‚So ist es‘, antwortete der Jüngere. Sagte der Ältere: ‚O Bruder, weißt du, wer nun König von Israel ist?‘ Der Jüngere erwiderte: ‚Gott ist es, o Bruder, der König von Israel ist, denn die Götzendiener sind nicht die Könige, sondern die Verfolger Israels.‘ ‚Es ist wahr‘, sagte der Ältere, ‚aber ich wollte sagen, wer ist es, der jetzt Israel verfolgt?‘ Der Jüngere antwortete: ‚Die Sünden Israels sind es, die Israel verfolgen, denn hätten sie nicht gesündigt, dann hätte Gott nicht die götzendienerischen Fürsten gegen Israel aufgewiegelt.‘ Da sagte der Ältere: ‚Wer ist jener ungläubige Fürst, den Gott aussandte, um Israel zu bestrafen?‘ Der Jüngere antwortete: ‚Woher soll ich das denn wissen, wo ich in diesen fünfzehn Jahren außer dir keinen Menschen gesehen habe und auch keine Briefe bekomme, da ich nicht lesen kann?‘ Sagte der Ältere: ‚Wie neu aber deine Schaffelle sind! Wer hat sie dir gegeben, wenn du keinen Menschen gesehen hast?‘ [149] Der Jüngere antwortete: ‚Der das Gewand des Volkes Israel vierzig Jahre lang in der Wüste wohl behütete, der hat meine Felle so erhalten, wie du sie siehst!‘ Da erkannte der Ältere, daß der Jüngere vollkommener war als er, der jedes Jahr Berührung mit den Menschen gehabt hatte. Und um Nutzen von dem Gespräch zu haben, sagte er: ‚Bruder, du kannst nicht lesen, und ich kann lesen, und ich habe in meinem Hause die Psalmen des David. Komm doch, damit ich dir jeden Tag vorlese und dir erkläre, was David sagt.‘ Der Jüngere erwiderte: ‚Laßt uns jetzt gehen.‘ Sagte der Ältere: ‚O Bruder, es sind nun zwei Tage her, daß ich Wasser getrunken habe; laßt uns darum ein wenig Wasser suchen.‘ Der Jüngere erwiderte: ‚O Bruder, es sind nun zwei Monate her, daß ich Wasser getrunken habe. Laßt uns darum gehen und sehen, was Gott uns durch seinen Propheten David sagt; der Herr vermag uns Wasser zu geben.‘ Daraufhin kehrten sie zu der Wohnung des Älteren zurück, und bei der Tür fanden sie eine Quelle mit frischem Wasser. […]16

 

Nach diesem Bericht lebte der Ältere der zwei Pharisäer so lange zurückgezogen von der Welt, dass ihm nicht einmal der Name des Herrschers bekannt war, der das Land regierte. Das Thema erinnert an das Motiv des langen Schlafes in den Paralipomena Jeremiae,17 der Geschichte des Onias18 oder der Legende der Siebenschläfer.19 Doch das Wesentliche an dieser Erzählung sind sicherlich die Fragen, die der Ältere der beiden Pharisäer über die politische Situation stellte, von der er durch seinen langen Rückzug nichts mitbekam. Beschreibt dieser Dialog zutreffende historische Ereignisse? Die Protagonisten drücken sich nur ungenau aus, denn sie nennen weder Namen noch Datum. Während dem unbedarften Leser diese Stelle nichts weiter sagen dürfte, ist der mit der essenischen Literatur vertraute Historiker sofort alarmiert. Er erkennt hierin eines der markanten Charakteristika der „Kommentare“ von Qumran, in denen die Autoren die Namen der beteiligten Charaktere verbergen und die jeweiligen Ereignisse nur in Anspielungen benennen.20 Diese Anspielungen, die uns Heutigen unverständlich sind, waren für damalige Zeitgenossen geschrieben, doch können wir sie oftmals aufklären.

 

Das Auffallende an der Geschichte ist ihre energische anti-royalistische Polemik. Gott ist der alleinige König Israels. Die heute regierenden götzendienerischen Fürsten sind die Verfolger. Dieser Anti-Royalismus reicht weit in die Geschichte Israels zurück, wie z.B. in 1 Sam 8,1–22, der „anti-royalistischen“ Version der Errichtung des Königtums. Im essenischen Umfeld wurde dieser Anti-Royalismus neu entfacht, wenn, nach der Regierungszeit des Johannes Hyrkanos die hasmonäische Dynastie sich herausnahm, erneut den Königstitel zu verwenden.21 Diese anti-royalistische und theokratische Tendenz reicht bis in das Judenchristentum hinein, wie die clementinischen Homilien22 und Recognitionen23 zeigen.

 

Das Barnabasevangelium nimmt hier also den Platz in einer langen Tradition ein. Ein Merkmal erlaubt es unterdessen zu behaupten, dass dieses Apokryphon in seinem Angriff auf die „götzendienerischen Fürsten“, denen es den Königstitel verweigert, ein ganz bestimmtes historisches Ereignis im Auge hat. Es nimmt hier eine Polemik wieder auf, welche die Essener zusammen mit den Pharisäern und den Sadduzäern unterstützten und durch den Nahum-Kommentar,24 das Testament der zwölf Patriarchen25 und das Martyrium Jesajas,26 bezeugt ist – ganz zu schweigen von den antiken Historikern.27 Die „götzendienerischen Fürsten“ können nur mit den letzten hasmonäischen Herrschern Alexander Jannäus und seinen zwei Söhnen Johannes Hyrkanos II und Aristobulos II identifiziert werden. Vor diesem historischen Hintergrund ist die im Barnabasevangelium aufgegriffene essenische Tradition zu verstehen.

 

Die Geschichte von den zwei Pharisäern sollte auch mit einer Legende über Rabbi Schimon ben Jochai, den angeblichen Autor des Sohar,28 und seinen Sohn verglichen werden. Diese Legende ist uns mit interessanten Varianten sowohl vom Jerusalemer und vom Babylonischen Talmud als auch in diversen rabbinischen Texten überliefert. Ihr Inhalt ist folgender:

 

Während der Verfolgungen durch Hadrian versteckte sich Shimon ben Johai mit seinem Sohn im „Bet ha-midrash“.29 Seine Frau brachte ihm jeden Tag ein Stück Brot und einen Krug mit Wasser. Als aber noch härtere Maßnahmen von Rom ergriffen wurden, sagte er zu seinem Sohn: „Die Frauen sind labil. Meine Frau könnte uns verraten, wenn sie gefoltert würde.“ Darauf versteckten sie sich in einer Höhle. Dort geschah ein Wunder, indem ein Johannisbrotbaum und eine Wasserquelle für sie geschaffen wurden. Sie zogen ihre Kleider aus und begruben sich aufrecht bis zum Hals im Sand. Und den ganzen Tag studierten sie. Als die Zeit des Gebets kam, zogen sie sich an, bedeckten sich und beteten. Dann legten sie ihre Kleidungsstücke wieder ab, damit diese nicht abnutzten. Sie wohnten so zwölf Jahre in dieser Höhle. Eines Tages erschien der Prophet Elijah am Eingang der Grotte und rief: „Wer wird den Sohn des Johai den Tod des Herrschers und die Aufhebung seines Dekrets lehren?“ Da gingen Rabbi Shimon ben Johai und sein Sohn wieder hinaus.

 

Die zwei Legenden des Barnabasevangeliums und des Babylonischen Talmuds zeigen eine enge Verwandtschaft. Hier wie dort flüchten zwei Eremiten vor der Verfolgung, es wird auf wundersame Weise eine Quelle für die geschaffen und ihre Kleidung nutzt nicht ab. Wir können sicher davon ausgehen, dass in der Legende vom langen Rückzug des Shimon ben Johai ein wahrer Kern zu finden ist, aber die Erzählung beinhaltet viele legendenhafte Elemente. In Wirklichkeit sind die Legenden des Barnabasevangeliums und des Babylonischen Talmuds so verwandt, dass ihr Verhältnis zueinander geklärt werden muss. Es steht außer Zweifel, dass, in seiner jetzigen Form, die vom Barnabasevangelium überlieferte Legende weiter entwickelt ist als diejenige des Babylonischen Talmud. Nichtsdestotrotz ist die Tradition, welche uns das Barnabasevangeliums überliefert, die ältere. Denn es wäre in der Tat schwer verständlich, wie aus dem klaren Verweis auf die Verfolgung durch Hadrian im Babylonischen Talmud jene kryptische Anspielung auf die „götzendienerischen Fürsten“ der hasmonäischen Dynastie im Barnabasevangelium hätte werden können. Der umgekehrte Fall ist der wahrscheinlichere.

 

Wenn die gegebenen Umstände zutreffen, können wir daher annehmen, dass nicht das Barnabasevangelium den Talmud kannte – wie man dies zunächst annehmen könnte –, sondern dass es eine authentische Tradition der Essener bewahrte, die auch durch den Babylonischen Talmud aufgenommen und weiterentwickelt wurde.


1Erschienen in: Mélanges d’histoire des réligions offerts à Henri-Charles Puech. Paris: Presses Universitaires de France 1974, 191–195.

 

2Anm. d. Übers.: Das spanische Manuskript wurde erst 1976, als zwei Jahre nach der Veröffentlichung dieses Artikels wiedergefunden, so dass Philonenko dieses noch nicht kennen konnte.

 

3John Toland: Nazarenus, London, 1718.

 

4Lonsdale and Laura Ragg: The Gospel of Barnabas, Oxford, 1907.

 

5Selim Abd-ul-Ahad and W. H. T. Gairdner, The Gospel of Barnabas, London-Madras-Colombo, 1908; J. Schmid, Artikel „Barnabas“, in: Reallexikon für Antike und Christentum, I, Stuttgart, 1950, col. 1207–1217; J. Jomier, L’Évangile selon Barnabé, in Mélanges de l’Institut dominicain d’Etudes orientales, 6, 1959–1961, 137–226; A. de Santos Otero: Los Evangelios Apocrifos2, Madrid, 1963, 24–25; M. de Epalza, Sobre un posible autor español del „Evangelio de Barnabé“, Al-Andalus, 28, 1963, 479–491.

 

6L. Massignon: in Revue du Monde musulman, 9, 1909, 198.

 

7I. Goldziher: Die Richtungen der islamischen Koranauslegung, Leiden, 1920, 342.

 

8J. Jomier, a.a.O., 225.

 

9Shlomo Pines: The Jewish Christians of the Early Centuries of Christianity according to a New Source, Jerusalem, 1966.

 

10Shlomo Pines: a.a.O., 70–73.

 

11Eine Untersuchung der im Barnabasevangelium zitierten biblischen Texte könnte in diesem Zusammenhang fruchtbar sein. Folgendes Beispiel sollte dies ausreichend verdeutlichen. In Kapitel 22 lesen wir: „‚Mein Herr‘, sagte David, ‚als dein Diener die Herde deines Dieners hütete, kamen der Wolf, der Bär und der Löwe und packten die Schafe deines Dieners.“ Wir erkennen hierin ein Zitat aus 1 Sam 17,34. Man beachte jedoch an dieser Stelle, dass im biblischen Text nur der Löwe und der Bär Erwähnung finden. Im Barnabasevangelium gesellt sich der Wolf zu diesen beiden Tieren hinzu. Das Italienische oder das Arabische können uns seine Anwesenheit nicht erklären. In L’origine essénienne des Cinq Psaumes syriaques de David (Semitica IX, 1959, 35–38) haben wir bereits gesehen, wie im Syrischen die Worte „Wolf“ (abAD dībo) und „Bär“ (abD debo) leicht verwechselt werden können. Man muss also annehmen, dass die Erwähnung von „Wolf“ und „Bär“ im Zitat von 1 Sam 17,34 das Ergebnis einer lectio confluans [„verschmelzende Lesart“ – Anm. d. Übers.] ist, die in einem syrischen oder aramäischen Original auftrat. Spuren einer solchen Lesart finden sich auch im Testament des Gad 1,3 und in der georgischen Version der Abhandlung des Hippolyt über David und Goliath 11,4 (ed. Garitte).

 

12Luigi Cirillo: Le Pseudo-Clementine e il Vangelo di Barnaba delle Biblioteca Nazionale di Vienne, in: Asprenas 17, 1971, 333–369.

 

13Jaques Jomier: a.a.O., 200–201.

 

14Vgl. A. Dupont-Sommer: Les écrits esséniens découverts près de la mer Morte, 119 (Fußnote 1).

 

15Vgl. A. Dupont-Sommer: a.a.O., 83–86.

 

16Die deutsche Übersetzung ist entnommen aus: Das Barnabasevangelium. Wahres Evangelium Jesu, genannt Christus, eines neuen Propheten, von Gott der Welt gesandt gemäß dem Bericht des Barnabas, seines Apostels. Lympia: Spohr Verlag 32014.

 

17Paralipomena Jeremiae, Kapitel 5.

 

18Jerusalemer Talmud, Tanith 3.

 

19Qur’ān 18, 8–25.

 

20Vgl. A. Dupont-Sommer: a.a.O., 267–270.

 

21Siehe A. Dupont-Sommer in Annuaire du Collège de France, 65e année, 1965–1966, 349–350.

 

22Hom. 3,24; 3,62.

 

23Rec. I,38. Siehe hierzu Hans Joachim Schoeps: Theologie und Geschichte des Judenchristentums. Tübingen 1949, 242–247; Das Judenchristentum. Bern-München 1964, 70–72.

 

24Vgl. A. Dupont-Sommer: Observations sur le Commantaire de Nahum découvert près de la mer Morte. In: Journal des Savants 1963, 201–227.

 

25Siehe das Testament des Juda 21,7.

 

26,Siehe Martyrium Jesajas 3,10 und vgl. Marc Philonenko: Le Matyre de l’Esaïe et l’histoire de la secte de Qoumrān. In: Pseudépigraphes de l’Ancien Testament et manuscrits de la mer Morte I. Paris 1967, 6.

 

27Diodorus Siculus: Bibliotheca historica 40, fr. 2; Flavius Josephus: Jüdische Altertümer XIV, 3, 2.

 

28Über Shimon ben Jochai siehe W. Bacher: Die Agada der Tannaiten II. Strassburg 1890, 90–149.

 

29Jüdische Tora-Schule (Anm. d. Übers.)